Code-Injection ist eine Sicherheitslücke, bei der ein Angreifer Schadcode in eine Softwareanwendung einschleust. Das System führt dann nicht erlaubte Befehle oder Skripte aus. Meist passiert das, weil Eingaben von Nutzern nicht ausreichend geprüft oder falsch verarbeitet werden. Der eingeschleuste Code stört die normale Funktion und ermöglicht Angreifern, sich unbefugt Zugriff zu verschaffen, sensible Daten zu ändern oder ganze Systeme zu übernehmen.
Diese Lücke tritt oft in Webanwendungen auf, zum Beispiel durch SQL-Injection. Dabei nutzen Angreifer Eingabefelder, um schädliche SQL-Befehle einzuschleusen. Ein Angreifer könnte etwa bestimmte Befehle in ein Login-Formular eingeben und die Datenbank so dazu bringen, sensible Nutzerdaten oder Admin-Zugang preiszugeben. Um Code-Injection wirksam zu verhindern, müssen Entwickler alle Eingaben gründlich prüfen und bereinigen, sichere Programmiertechniken wie parametrisierte Abfragen nutzen und regelmäßig Sicherheitsprüfungen und Updates machen, um Schwachstellen schnell zu finden und zu beheben.