Dein Team besucht deine Website ständig. Ihr testet Funktionen. Ihr prüft Inhalte. Ihr schaut täglich auf die Seite. Jeder dieser Besuche taucht in deinen Analysen auf. Dein Traffic sieht höher aus, als er ist. Deine Absprungrate sieht besser aus, als echte Besucher sie erleben. Deine Conversion-Rate ist aufgebläht. Du misst das Verhalten deines Teams, nicht das deiner Besucher. Das Filtern interner Zugriffe löst dieses Problem. Du erkennst den Traffic deines Teams und schließt ihn aus den Berichten aus. Die Daten echter Besucher bleiben sauber.
Dieser Artikel erklärt, wie du internen Traffic erkennst und filterst, damit deine Analysen nur echte Besucher messen.
Was interner Traffic ist
Interner Traffic sind Besuche aus dem Büro deines Unternehmens, von deinem Entwicklungsteam, von Partneragenturen oder von allen anderen, die an der Website arbeiten. Diese Besuche stammen nicht von echten Kunden oder Interessenten. Sie sind Rauschen in deinen Daten.
Zum internen Traffic gehören auch deine eigenen Besuche. Du testest Funktionen. Du schaust dir Änderungen in der Vorschau an. Du prüfst, wie die Seite aussieht. Diese Besuche werden als echter Traffic gezählt und verzerren deine Kennzahlen.
Das Ziel des Filterns ist, die Daten echter Besucher von denen deines internen Teams zu trennen. Du behältst beides in deinen Analysen, aber in verschiedenen Ansichten. Eine Ansicht zeigt den gesamten Traffic samt internem. Eine andere zeigt nur echte Besucher. Für Entscheidungen wertest du die gefilterte Ansicht aus.
Die IP-Adresse deines Unternehmens herausfinden
Interner Traffic lässt sich am einfachsten über die IP-Adresse erkennen. Das Büro deines Unternehmens hat eine IP-Adresse oder einen Bereich von IP-Adressen. Aller Traffic von dieser IP ist interner Traffic.
Finde deine IP-Adresse heraus. Suche bei Google nach „what's my IP“. Dein Browser zeigt dir deine IP. Notiere sie.
Manche Unternehmen haben mehrere Standorte. Jeder Standort hat eine andere IP. Dokumentiere alle. Manche Unternehmen nutzen VPNs. VPN-Traffic kommt von der IP des VPN, nicht von deinem Büro. Dokumentiere die VPN-IP.
Eine Ansicht für internen Traffic anlegen
Lege in deinem Analytics-Tool eine neue Ansicht an. Nenne sie „Nur interner Traffic“ oder „Test“. Diese Ansicht zeigt nur Traffic von deinen internen IPs.
Lege in den Einstellungen der Ansicht einen Filter an. Filtere nach IP-Adresse. Schließe nur die IPs deines Unternehmens ein. Speichere die Ansicht.
Diese Ansicht zeigt dir, was dein Team auf der Website tut. Wie viele Seiten dein Team besucht. Welche Funktionen dein Team nutzt. So verstehst du das Verhalten deines Teams getrennt vom Verhalten der Besucher.
Internen Traffic aus deiner Hauptansicht ausschließen
Lege eine weitere Ansicht an oder ändere deine bestehende Hauptansicht. Diese Ansicht schließt deinen internen Traffic aus. Sie zeigt nur echte Besucher.
Lege in den Einstellungen der Ansicht einen Filter an. Filtere nach IP-Adresse. Schließe die IPs deines Unternehmens aus. Speichere die Ansicht.
Diese Ansicht zeigt dir das Verhalten echter Besucher. Nutze sie für Entscheidungen. Wie viele echte Besucher kommen auf deine Website. Welche Seiten besuchen sie. Wie konvertieren sie. Das sind die Daten, die für dein Geschäft zählen.
Eine Referenzansicht mit allem Traffic behalten
Behalte eine ungefilterte Ansicht, die den gesamten Traffic samt internem zeigt. Das ist deine Referenzansicht. Nutze sie für die Fehlersuche.
Wenn du ein Problem untersuchst, zeigt dir die Referenzansicht den gesamten Traffic. Du siehst echten und internen Traffic und kannst vergleichen, um den Unterschied zu verstehen.
Nutze die Referenzansicht nicht für Entscheidungen. Sie ist durch internen Traffic verfälscht. Nutze sie nur zum Verstehen und für die Fehlersuche.
VPN und Remote-Mitarbeitende berücksichtigen
Nutzt dein Team VPNs, brauchst du auch die VPN-IP-Adressen. Wenn Teammitglieder über ein VPN von zu Hause aus arbeiten, scheint ihr Traffic von der VPN-IP zu kommen, nicht von ihrer privaten IP.
Dokumentiere alle VPN-IPs. Nimm sie in deine Filter für internen Traffic auf. Achte darauf, dass dein Filter den gesamten Team-Traffic erfasst, egal ob im Büro oder remote.
Hat dein Unternehmen das VPN gewechselt, sind vielleicht noch alte VPN-IPs in deinem Filter. Räume sie auf. Alte VPN-IPs, die niemand mehr nutzt, verfälschen die Logik deines Filters.
Deinen Filter testen
Teste deinen Filter, nachdem du ihn eingerichtet hast. Besuche deine Website aus deinem Büro. Schau in deine Ansicht für internen Traffic. Siehst du deinen Besuch?
Schau in deine Ansicht für echte Besucher. Siehst du deinen Besuch? Du solltest ihn nicht sehen. Siehst du ihn doch, funktioniert dein Filter nicht. Geh der Sache nach.
Teste von verschiedenen Orten aus. Von zu Hause, wenn du remote arbeitest. Aus dem Büro. Von verschiedenen Geräten. Achte darauf, dass dein Filter den gesamten internen Traffic erfasst.
Häufig gestellte Fragen
Was tun, wenn wir unsere IP-Adresse nicht kennen?
Suche bei Google nach „what's my IP“. Es zeigt dir deine IP. Manche Unternehmen haben mehrere Büro-IPs. Frag deine IT-Abteilung. Sie kennt alle IPs des Unternehmens. Dokumentiere sie. Nimm sie in deinen Filter auf. Mit dem Website-Builder von WEMASY richtest du das direkt auf deiner Website ein.
Können wir statt nach IP auch nach Benutzernamen filtern?
In den meisten Plattformen nicht direkt. Das Filtern nach IP ist einfacher. Verlangt deine Website aber eine Anmeldung, kannst du eine Benutzerrolle für interne Nutzer anlegen und nach Rolle filtern. Dafür musst du Benutzerrollen auf deiner Website einrichten, was die Sache komplizierter macht. IP-Filter sind einfacher.
Wir sind umgezogen und unsere IP hat sich geändert. Müssen wir den Filter aktualisieren?
Ja. Finde deine neue IP heraus. Aktualisiere den Filter, damit er die neue IP enthält. Entferne die alte IP, wenn sie niemand mehr nutzt. Teste den Filter. Achte darauf, dass er den Traffic aus deinem neuen Büro erfasst.
Auftragnehmer und Agenturen arbeiten an unserer Website. Sollen wir sie filtern?
Ja. Besorge ihre IPs. Nimm sie in deinen internen Filter auf. Sie sind keine echten Besucher. Ihr Traffic verzerrt deine Daten. Filtere sie wie dein eigenes Team.
Unser IP-Bereich ändert sich ständig. Wie gehen wir damit um?
Ist dein IP-Bereich dynamisch, wird das Filtern schwieriger. Frag deine IT-Abteilung nach deinem IP-Bereich. Die meisten Unternehmen haben stabile IP-Bereiche. Ist deiner dynamisch, nutze ein VPN mit statischen IPs. Oder suche mit deiner IT-Abteilung nach einer stabilen Kennung für den Traffic deines Büros.
Wir haben internen Traffic gefiltert, sehen aber weiter Spitzen aus unserem Büro. Was stimmt nicht?
Vielleicht fehlen in deinem Filter einige IPs. Hast du mehrere Büros, hast du womöglich eines vergessen. Nutzt du VPNs, fehlt vielleicht eine neue VPN-IP im Filter. Bitte deine IT-Abteilung, alle IPs zu prüfen, die dein Team nutzt. Aktualisiere deinen Filter.